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Unternehmensweite Talententwicklung als strategische Antwort auf Transformation bei der Deutz AG

Wie die Deutz AG Transformation gestaltet: Mit einem unternehmensweiten Entwicklungsprogramm stärkt der Motorenhersteller gezielt Kompetenzen, fördert Eigenverantwortung und schafft eine neue Lernkultur. Über 190 Mitarbeitende weltweit wurden so auf die Anforderungen von morgen vorbereitet und die Basis für nachhaltigen Wandel gelegt.

Ursula Perse

26. September 2025

lächelnde Frau mit Laptop

Die Deutz AG ist ein börsennotierter deutscher Hersteller von Diesel-, Gas-, Wasserstoff- und Elektromotoren mit Sitz in Köln, der sich aktuell in einem tiefgreifenden technologischen, kulturellen und organisationalen Transformationsprozess befindet. Trotz herausfordernder Marktlage setzt das Unternehmen bewusst auf Zukunftssicherung – unter anderem durch den gezielten Aufbau von Kompetenzen im eigenen Haus. Denn klar ist: Nur mit den richtigen Kompetenzen in der Organisation lässt sich dieser Wandel erfolgreich gestalten.

Drei Zielgruppen, ein gemeinsames Ziel

Ziel des gemeinsamen Projekts war es daher ein Entwicklungsprogramm zu konzipieren, das drei strategisch relevante Zielgruppen parallel adressierte:

  • Fachexpert:innen
  • Emerging Leaders
  • Zukünftige Executive Leader

Das Besondere: Ein einheitlicher, virtueller Rahmen mit klaren Strukturen für alle Gruppen und gleichzeitig zielgruppenspezifisch zugeschnittene Inhalte und Trainingskonzepte. So konnten über 190 Teilnehmende aus vier Kontinenten effizient und wirksam geschult werden.

Vorgehensweise

Für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens reicht Fachwissen allein nicht aus. Entscheidend sind die Kompetenzen, wie Menschen lernen, handeln und Verantwortung übernehmen. Genau darauf zahlt das Programm ein: nicht nur durch die vermittelten Inhalte, sondern auch durch die Lernarchitektur und die Art des miteinander Arbeitens.

Der Start erfolgte mit einem virtuellen Kick-off, gefolgt von Live-Online-Trainings. Je nach Zielgruppe ergänzten unterschiedliche Lernelemente das Programm: selbstorganisierte Lernsprints, Peer-Group-Treffen, praxisorientierte Case-Arbeit, Einzelcoaching und digitale Learning Nuggets.

Diese Kombination ermöglichte die parallele Schulung von großen Gruppen aus einer Hand, ohne auf Individualisierung zu verzichten. Gleichzeitig leistete das Programm durch die Vielfalt der Lernelemente einen Beitrag zur kulturellen Weiterentwicklung, indem es Eigenverantwortung, Selbststeuerung und Perspektivvielfalt förderte.

Ergebnisse

Das Unternehmen hat mit dem Programm wichtige Impulse für die individuelle und organisationale Weiterentwicklung gesetzt. Was hat sich verändert:

  • Gestärkter Umgang mit Unsicherheit: Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gewachsen, ebenso die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und Herausforderungen konstruktiv anzugehen.
  • Persönliche Weiterentwicklung: Viele Teilnehmende berichten von bewussterer Zielverfolgung und intensiver Selbstreflexion.
  • Perspektivwechsel und Rollenverständnis: Der Austausch im Programm hat dazu geführt, dass unterschiedliche Blickwinkel stärker geschätzt werden. Das Verständnis für andere Rollen im Unternehmen hat sich deutlich erweitert.
  • Mehr Eigenverantwortung und Selbststeuerung: Die Teilnehmenden agieren stärker aus eigener Initiative, übernehmen Verantwortung und bringen ihre Ideen aktiver in den Unternehmensalltag ein, gerade auch in anspruchsvollen Projektphasen.
  • Vernetzung und Zusammenarbeit: Über Länder- und Bereichsgrenzen hinweg sind neue Kontakte entstanden. Der Dialog über gemeinsame Herausforderungen hat Nähe geschaffen und das Gefühl gestärkt, Teil eines globalen Unternehmens zu sein

Fazit

Das Programm hat nicht nur Kompetenzen gefördert, sondern auch ein neues Mindset gestärkt, das von Selbstverantwortung, Initiative und Gestaltungswille geprägt ist. Diese Haltungen sind entscheidend für den laufenden Wandel im Unternehmen.

Die gezielte Verknüpfung von Kompetenzentwicklung und Retention-Zielen wurde erfolgreich operationalisiert: Die Teilnehmenden erleben Relevanz, Sichtbarkeit und Weiterentwicklung – zentrale Faktoren für Motivation und Bindung.

Damit war die Learning Journey weit mehr als ein Trainingsformat. Sie wurde zur strategischen Vorbereitung auf konkrete Herausforderungen, zur Stärkung der Unternehmenskultur und zur messbaren Unterstützung in der Transformation.


„In einer herausfordernden Zeit war das Trainingsprogramm ein wichtiges Signal an unsere Talente: Wir investieren in euch, weil wir mit euch in die Zukunft gehen wollen.“

Annika Barghoorn
Expert Talent & Career Management HR Global