INTERVIEW
Zwischen Stand und Bühne: Unsere Eindrücke von der ZP Nord 2026
Im Gespräch mit Katrin Saacke über ihre Erfahrungen auf der ZP Nord, wertvolle Begegnungen und die wichtigsten Impulse aus Workshop und Messegesprächen.
Nach unserem Debüt im vergangenen Jahr war die ZP Nord 2026 für uns der konsequente nächste Schritt: Wir waren nicht nur wieder mit einem Stand vor Ort, sondern erstmals auch mit einem eigenen Workshop im offiziellen Bühnenprogramm vertreten.
Gemeinsam mit Katrin Saacke und Gerd Kullmann ging es dort um die Frage, wie Organisationen handlungsfähig bleiben, wenn Planung an ihre Grenzen stößt und Unsicherheit zum Alltag wird.
Im Gespräch mit Katrin Saacke haben wir im Nachgang auf die Messe geschaut, auf Themen aus den Gesprächen am Stand und auf die Resonanz aus dem Workshop.
Ihr wart jetzt zum zweiten Mal auf der ZP Nord. Wie war euer Eindruck dieses Jahr im Vergleich zu 2025?
Katrin Saacke: Wir hatten eine steile Lernkurve hinter uns, was dazu geführt hat, dass wir viel besser organisiert waren. Die gesamte Messe war gut strukturiert und wir hatten in der Halle spürbar mehr Platz, was die Atmosphäre insgesamt angenehmer gemacht hat.
Besonders wertvoll war für uns die Qualität der Kontakte: Wir haben viele intensive Gespräche geführt und Begegnungen erlebt, die für uns wirklich relevant waren.
Welche Themen sind euch in den Gesprächen am Stand besonders oft begegnet?
Katrin Saacke: In den Gesprächen an unserem Stand ging es oft um Supervision und Mediation, da viele Unternehmen mit Konflikten in ihrer Belegschaft kämpfen. Auch betriebliches Gesundheitsmanagement und psychische Gefährdungsanalyse waren zentrale Themen, verbunden mit der Frage, wie man die Arbeitsfähigkeit langfristig erhält.
Gleich auf hatten wir konkrete Anfragen zum Talentmanagement, also die Entwicklung und Bindung von Potenzialträgerinnen, damit diese wertvollen Ressourcen im Unternehmen bleiben und nicht abwandern.
Ihr habt dieses Jahr zum ersten Mal einen eigenen Workshop gemacht. Wie war das für euch?
Katrin Saacke: Der Workshop war für uns in diesem Jahr eine ganz neue und entsprechend aufregende Erfahrung. Wir waren neugierig und gespannt, weil dieses Format für uns gleichzeitig eine spannende Herausforderung und eine tolle Chance war.
Dabei konnten wir viele wertvolle Learnings mitnehmen. Besonders gefreut hat uns, dass einige Teilnehmende im Anschluss noch an unseren Stand gekommen sind, das war ein wirklich schönes Zeichen.
Was hat euch dabei am meisten überrascht oder ist besonders hängen geblieben?
Katrin Saacke: Besonders hängen geblieben ist uns, wie anschlussfähig das Thema unseres Workshops war. Wir haben uns mit dem Umgang mit Unsicherheiten in Unternehmen beschäftigt und während des Workshops wurde schnell deutlich, wie sehr das Thema die Teilnehmenden bewegt.
Es gab zustimmendes Kopfnicken im Raum und man hat gemerkt, dass viele die Herausforderungen aus ihrem eigenen Arbeitsalltag kennen. Insgesamt wurde deutlich, dass das Thema psychologische Sicherheit sowohl auf der Messe allgemein als auch in unserem Workshop auf große Resonanz gestoßen ist.
Wie ist der Workshop bei den Teilnehmenden angekommen und welche Rückmeldungen habt ihr erhalten?
Katrin Saacke: Unmittelbar nach dem Workshop haben wir kein Feedback eingeholt. Umso mehr hat uns das persönliche Feedback gefreut, das wir später an unserem Stand erhalten haben: Viele Besucher:innen beschrieben uns als besonders nahbar und hoben hervor, wie wertvoll die zahlreichen Praxisbeispiele für sie waren. Gerade diese konkrete Einordnung aus dem Arbeitsalltag hat unsere Inhalte greifbar und glaubwürdig gemacht.
Hattet ihr das Gefühl, dass das Thema des Workshops gerade besonders relevant ist und sich viele Organisationen genau damit beschäftigt sind?
Katrin Saacke: Ja, definitiv. Wir erleben aktuell in vielen Gesprächen, dass Unsicherheit und psychologische Sicherheit für viele Organisationen eine große Rolle spielen. Das zeigt sich ganz konkret an Themen wie steigender Fluktuation, hohen Krankenständen und den damit verbundenen Herausforderungen im Fehlzeitenmanagement – ein Thema, das auch an unserem Messestand immer wieder angesprochen wurde.
Gleichzeitig sind viele Unternehmen mit einer schwer planbaren wirtschaftlichen Situation konfrontiert.
Genau hier setzen wir an: Wir unterstützen Unternehmen dabei, einen konstruktiven Umgang mit Unsicherheit zu entwickeln und gleichzeitig ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeitende auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig und gesund bleiben.
Wenn Du die Messe insgesamt zusammenfasst, was nehmt ihr für euch dieses Jahr am meisten mit?
Katrin Saacke: Was ich von der Messe in diesem Jahr besonders mitnehme, ist, dass die Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und psychologische Sicherheit klar im Fokus standen. Gleichzeitig wurde in vielen Gesprächen aber auch deutlich, wie wichtig echter menschlicher Kontakt nach wie vor ist.
Es ging häufig um die Frage, wie Unternehmen Nähe schaffen, tragfähige Beziehungen aufbauen und Mitarbeitende langfristig an sich binden können.
Das hat uns noch einmal deutlich gemacht, was Personalverantwortliche und unsere Kund:innen aktuell besonders beschäftigt. Neben technologischen Entwicklungen bleibt die menschliche Verbindung ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Wollen wir uns kennenlernen?Wir freuen uns,
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Wir sprechen gerne persönlich mit Ihnen darüber, was wir gemeinsam erreichen können.